La vita e bella - Vom Nutzen des Rennfahrens

"Wir hatten Ende der 1990er Jahre eine schreckliche Unfallbilanz. Wir waren am Ende der Fahnenstange in Europa, hatten die meisten Fahranfängerunfälle und wir haben alle gesagt wir müssen was tun - Österreich muss etwas tun." - Dr. Gregor Bartl , Verkehrspsychologe -


Am 12. Mai 1974 fand in Melk das erste EM-Rallycross in Österreich statt. Eine neue Motorsportart aus England und Holland, welche das Publikum begeisterte. Die kurzen, übersichtlichen Strecken, und der wechselnde Belag aus Schotter und Asphalt zogen tausende Zuschauer an.
Publikumslieblinge zur damaligen Zeit waren die beiden österreichischen Fahrer Franz Wurz und Herbert Grünsteidl. Im Leben Freunde, auf der Rennstrecke erbitterte Gegner, mischten sie die internationale Konkurrenz auf.
Und auch nach dem Ende ihrer Motorsportkarrieren verstanden sie es, ihre dort erworbenen Erkenntnisse zu nutzen. Sie entwickelten ein System von Fahrsicherheitstrainings, das in Österreich unter anderem zur gesetzlichen Verpflichtung bei Führerscheinneulingen beitrug und international als Vorbild dient.
Peter Supp erzählt die spannende Lebensgeschichten von zwei der größten österreichischen Motorsportlern aller Zeiten.

 

Beitrag: Peter Supp

 

 




...zurück zu Reportage