Fußballhörspiel des Jahres

                Momente des Sports auf der Shortlist mit der Satire "Luis, der kleine Vampir"


Unser satirisches Kurzhörspiel "Luis, der kleine Vampir", hat es bis auf die Shortlist des deutschen  Fußballkulturpreises geschafft.

Pirmin und Maik Styrnol konnten sich mit ihrer Produktion gegen Hörspiele aus dem gesamten deutschsprachigen Raum durchsetzen und durften somit auf die begehrte Trophäe "Max", benannt nach der Clublegende und Finaltorschütze der WM 1954, Max Morlock, hoffen.

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Maik Styrnol und Pirmin Styrnol auf dem roten Teppich des Fußballkultur-Preises 2014 in der Nürnberger Tafelhalle

Zum Triumph reichte es am Ende dann aber nicht ganz. Eine prominente Jury um WDR-Moderator Arnd Zeigler, SZ-Sportchef Klaus Hoeltzenbein, Sportreporter Günther Koch und Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth entschieden sich anders:

 

Das Fußballhörspiel des Jahres 2014 kommt nämlich aus Berlin. Mit der Produktion "La vida no termina aqui" konnte sich der Journalist Simon Schneider durchsetzen. In diesem schildert Schneider in einem stimmungsvollen Monolog die Gedanken des, 1994 von einem aufgebrachten Fan erschossenen, kolumbianischen Nationalkapitäns Andrés Escobar.

 

Beim diesjährigen Fußballkulturpreis, welcher auch in diesem Jahr von ZDF-Moderatorin Kathrin Müller-Hohenstein moderiert wurde, wurde neben dem besten Fußballhörspiel, auch das beste Fußballbuch ("The beautiful Game") und der Fußballspruch des Jahres gekürt. Die Lacher auf seiner Seite hatte in diesem Jahr Ex-Nürnbergtrainer Gertjan Verbeek mit seiner Aussage:

 

"Ich hoffe, dass ich 90 Jahre alt werde. Dann kann ich sagen, ich hätte 100 werden können. Aber ich habe in Nürnberg gearbeitet."

 

Verbeek konnte sich im Finale der Abstimmung um den Fußballspruch des Jahres gegen DFB-Funktionär Helmut Sandrock durchsetzen. Der Holländer war zur Preisverleihung aber nicht anwesend, da er sich zum Zeitpunkt der Gala in Vertragsgesprächen mit einem nicht genannten holländischen Verein befand.

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Kicker-Herausgeber Rainer Holzschuh überreicht den Walther-Bensemann-Preis an Ottmar Hitzfeld (Foto: Kicker.de)

Walther-Bensemann-Preis geht an Ottmar Hitzfeld

 

Höhepunkt des Abends war aber auch in diesem Jahr die Vergabe des Walther-Bensemann-Preises für besonderes Engagement und gesellschaftliche Verantwortung. Nachdem in den letzten Jahren unter Anderen Günther Netzer, Franz Beckenbauer und Uwe Seeler ausgezeichnet wurden, durfte in diesem Jahr Ottmar Hitzfeld den Preis entgegennehmen. Ottmar Hitzfeld, welcher in seiner Trainerkarriere neben unzähligen Meisterschaften auch zweimal die Champions League gewinnen konnte, beendete nach der diesjährigen Fußballweltmeisterschaft als schweizer Nationalcoach seine Karriere. In seiner Laudatio pries Kicker-Herausgeber Rainer Holzschuh, den ehemaligen Bayern-Trainer als einen Mann, der immer ein Gentleman geblieben sei.






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